Wohnungsgesellschaftsübergreifendes Integriertes Entwicklungskonzept Wohnen

Projektverantwortliche
NH ProjektStadt, FB Soziales, Wohnungswirtschaft

Projektbeginn/-ende
2008/2011

Projektziel
Entwicklung von Strategien für die zukünftige Belegung durch die Zusammenarbeit der vier Wohnungsbaugesellschaften vor Ort und der Stadt Neu-Isenburg 
Langfristige Entlastung der überforderten Nachbarschaften

Projektbeschreibung
Bereits während der Erarbeitungsphase des Integrierten Handlungskonzeptes haben mehrfach Gesprächsrunden mit den vier im Quartier vertretenden, Wohnungsbaugesellschaften Gewobau Neu-Isenburg, Bauverein Darmstadt, Bayrische Hausbau Immobilien Management GmbH (ehemals Viterra, dann Activa, danach Springwater Residential Property Holding - heute vertreten durch Heinrich Bossert Immobilien) und Nassauische Heimstätte stattgefunden.
Inhalt dieser Gesprächsrunden war unter anderem die Erarbeitung eines Belegungskonzeptes, um die Belegung zielführend und eigentümerübergreifend steuern zu können. Bei einem Treffen der Projektpartner im April 2009 wurde eine Kooperationsvereinbarung mit allen Beteiligten abgeschlossen, in der die fachliche und finanzielle Beteiligung bei der Erarbeitung des Belegungskonzepts zugesichert wurde.
Für die Analyse wurden zu Beginn der Erarbeitung eine persönliche Befragung von Mietern in ausgewählten repräsentativen Häusern durchgeführt sowie Interviews mit den Vertretern der Wohnungsbaugesellschaften geführt. Nach Abschluss der Analyse und Auswertung aller Unterlagen wurden Maßnahmen und Handlungsansätze entwickelt, die im zweiten Quartal 2010 der Stadt vorgestellt wurden.
Die Maßnahmen und Handlungsansätze wurden im vierten Quartal 2010 mit allen beteiligten Wohnungsbaugesellschaften und Vertretern der Stadt Neu-Isenburg weiterentwickelt und abgestimmt.
Im ersten Quartal 2011 wurden die letzten Abstimmungen getroffen, sodass das Konzept zeitnah durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg beschlossen wurde.
Nach der Beschlussfassung ging das Konzept in seine Umsetzungsphase über.

Insbesondere sollen folgende Projektziele erreicht werden:

  • Langfristige Quartiersstabilität – sozialer Frieden, Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders, etc.
  • Vermeidung hoher Mieterfluktuation/langfristige Mietverhältnisse – ohne Probleme mit der Zahlungsbereitschaft oder durch Mieter ausgelöste soziale Konflikte
  • Förderung der Identifikation der Mieter mit der Wohnung und dem Quartier
  • Eine Bewohnermischung, die ein langfristig stabiles und lebendiges Quartier sicherstellt:
    - Interkulturell: Zwischen deutschen Bewohnern und Migranten
    - Finanziell: Zwischen Personen, die aufgrund ihrer Einkommenssituation auf Unterstützung angewiesen sind und Personen mit mittlerer Erwerbslage
    - Generationsübergreifend: Zwischen Senioren und jungen Familien (und allen Altersklassen dazwischen)