HelferInnenKreis

Projektverantwortliche
Fachbereich Soziales, Sanitätsverein, Kreis Offenbach, ProArbeit, Quartiersmanagement

Projektbeginn/-ende
2008/2011

Projektziel
Beschäftigung von arbeitslosen Frauen im Rahmen ihrer familiären Möglichkeiten und ihrer persönlichen Qualifikationen, Unterstützungsangebote für hilfsbedürftige Menschen aus dem Quartier

Förderprogramm
HEGISS-Innovationen

Projektbeschreibung 
Im Programmgebiet leben viele Frauen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Ihnen mangelt es an Qualifikationen, die für viele Arbeitsplätze gefordert werden. Da die Frauen jedoch aufgrund ihrer persönlichen Situation Erfahrungen im hauswirtschaftlichen Bereich und im Betreuungsbereich haben, sieht das Projekt vor, diese Frauen als Helferinnen im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen zu qualifizieren und zu beschäftigen.

Der Kontakt zu den potenziellen HelferInnen wurde über die Arge des Kreises Offenbach sowie der ProArbeit GmbH hergestellt. Anfang 2008 wurde das erste Auswahlverfahren durchgeführt. Die ProArbeit hatte rund 40 Personen eingeladen (ca. 20 davon sind erschienen), denen das Projekt vorgestellt wurde und die dann alle zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen wurden.
Im Jahr 2008 gab es 22 Haushalte, die eine Haushaltshilfe angefragt haben. Von den 18 Frauen, die sich vorgestellt haben, konnten 15 in Haushalte vermittelt werden. Aufgrund von verschiedenen Vermittlungshemmnissen, musste mit 9 der 15 Frauen die Beschäftigungsmaßnahme jedoch abgebrochen werden.

Die Anleiterin/Koordinatorin des HelferInnenKreises war beim Sanitätsverein angestellt. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Arbeitseinsätze der Helferinnen, die im Programmgebiet wirken sollen, zu koordinieren und zu überwachen. Von der fachlichen Anleiterin wurde außerdem eine niedrigschwellige Qualifizierung der HelferInnen durchgeführt, die mit der Übergabe eines Zertifikats endete.

Im Jahr 2009 wurden 11 HelferInnen in rund 40 Haushalten eingesetzt. Die Anzahl der Haushalte und HelferInnen konnte im Jahr 2010 weiter ausgebaut werden. Es nahmen ca. 45 Haushalte das Angebot wahr, in denen 18 HelferInnen eingesetzt werden.

Die steigende Nachfrage der Haushalte trug dazu bei, das Projekt zu verstetigen. Die Anleiterin/ Koordinatorin des HelferInnenKreises wurde von der Stadt Neu-Isenburg zur Fortführung dieses Angebots angestellt.
Das Angebot konnte über das Quartier auf die Gesamtstadt hinaus ausgeweitet werden.