Familienzentrum

Projektverantwortliche
Stadt Neu-Isenburg, FB Hochbau, FB Kinder und Jugend,
NH ProjektStadt, Kinderschutzbund, Kindertagesstätte

Projektbeginn/-ende
2008/2012

Projektziel
Anpassung des Gebäudes in der Kurt-Schumacher-Straße an die aktuellen Nutzungsansprüche und energetische Sanierung

Förderprogramm 
Investitionspakt sowie Förderprogramm Soziale Stadt für die Zwischenunterbringung in der ehemaligen Wilhelm-Hauff-Schule

Projektbeschreibung
Der Hortbetrieb wurde im Laufe des Jahres 2007 verlagert und die Hausmeisterwohnung im Gebäude nicht mehr genutzt. Hierdurch wurde der Ostflügel der Kindertagesstätte frei für neue Nutzungen.


Nutzungen
Ziel war die Errichtung eines Familienzentrums mit vielfältigen Nutzungsangeboten für den Stadtteil. Bei der Erstellung des Nutzungskonzeptes wurde das unmittelbar benachbarte Stadtteilzentrum in die Planung einbezogen. Hier befindet sich das Stadtteilbüro des Quartiersmanagements. Zudem finden hier Angebote der Kleinkinder- und Jugendbetreuung und Veranstaltungen verschiedener Nutzergruppen (siehe Belegungsplan) statt.
Der Deutsche Kinderschutzbund hat im Familienzentrum Räumlichkeiten für ein Betreuungs- und Beratungsangebot erhalten. Des Weiteren wurde eingangsnah ein Aufenthaltsraum als Treffpunkt für einen informellen Elterntreff eingerichtet, dem eine wichtige Rolle als Raum für Nachbarschaftskontakte und Integration zukommt.
Die Funktion der Kindertagesstätte wurde erweitert.
Die Nutzungskonzeption sah eine räumliche Abstimmung der Nutzergruppen im Sinne eines Familienzentrums mit wichtiger Integrationsaufgabe für den Stadtteil vor.
Mit den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde im August 2010 begonnen. Die ehemalige Wilhelm-Hauff-Schule im Fördergebiet dient als Übergangseinrichtung, die notwendigen Umbauten wurden über das Programm Soziale Stadt gefördert.
Die neuen Räumlichkeiten des Familienzentrums wurden im März 2012 von ihren Nutzern bezogen.


Energetische Sanierung
Das Gebäude war lebenszyklusbedingt sanierungsbedürftig: Es ist rund 40 Jahre alt. Anfang der 90er-Jahre wurde es teilweise saniert. Eine neue Heizung war eingebaut worden, punktuell waren Fenster erneuert und die Sanitärräume der Kinder saniert worden (die Sanitärräume der Angestellten wurden dabei ausgelassen). Eine dringend erforderliche Grundsanierung der Fassade und der Gebäudetechnik wurde allerdings seit der Bauzeit nicht vorgenommen. Das Dach war nicht oder kaum wärmegedämmt und an mehreren Stellen undicht. Die Fassade war nicht ausreichend wärmegedämmt. Durch den Baumbestand liegt die Kita im Schatten und alle Räume sind eher dunkel.
Durch die ohnehin erforderlichen Modernisierungen und die zugleich anstehende Umplanung der Räumlichkeiten bestand die Chance und Notwendigkeit, eine umfassende energetische Sanierung durchzuführen.
Das Architekturbüro Gutmann-Bohne hat die Grundlagen für das Vergabeverfahren erarbeitet, welches durch den FB Hochbau durchgeführt wurde. Der Planungsauftrag wurde an das Architekturbüro Pätzold und Kremer aus Offenbach erteilt.
Die Förderung der Maßnahme wurde im Jahr 2009 im Förderprogramm Investitionspakt beantragt und bewilligt.


Vorher

Nachher